Beauty of Darkness's - Pudelwelpen

Hundemantel

 

 

 

Warum in aller Welt sollte ein Hund einen Hundemantel tragen ? 

Der stammt doch vom Wolf ab !!

Und auch ein Pudel ist ein richtiger Hund ! 

 

 

 

Warum sollte ein Mensch einen Regen- oder Wintermantel tragen? 

Der stammt doch vom Affen ab ...

Und auch ein moderner Neuzeitmensch ist ein ganzer Kerl ...

 

 

 

 

Leider wird der Hundemantel immer noch

all zu oft belächelt und als unnötig abgetan. 

Oder es ist einem peinlich,

mit Mäntelchen spazieren zu gehen. 

 

 

Warum? 

Keine Ahnung! 

 

 

 

Fakt ist, dass der Wolf bei Wind und Wetter draußen lebt, 

und demnach eine Menge Unterwolle hat und geschützt ist. 

Aber bringen Sie den mal in die gut geheizte Stube. 

 

 

 

Unsere Hunde leben meist bei uns zuhause im Warmen und Trockenen,

so dass gar nicht die Notwendigkeit besteht, 

sich einen "dicken Pelz" zuzulegen, 

so haaren ja auch viele Hunde ununterbrochen 

das ganze Jahr über recht heftig. 

 

 

 

 

Zudem gibt es eine Menge Rassen, 

die keine wirkliche Unterwolle ausbilden und 

deren Deckhaar auch keinen Wasser

abweisenden bzw. abperlenden Effekt mehr hat,

oder aber sie bilden in erster Linie Unterwolle aus

und haben nur Relikte eines Deckhaars.

Sie kühlen draußen im Winter schnell aus, 

wenn sie nicht in Bewegung sind, 

wenn Frauchen und Herrchen sich

schnell mal wieder fest gequatscht haben 

oder an der Ampel warten müssen. 

 

 

 

Bei Regen sind einige Rassen ruck-zuck 

"durch bis auf die Haut"

und brauchen dann drei oder vier Stunden, 

bis sie bei Zimmertemperatur wieder einigermaßen trocken sind. 

Darf ich mal in die Runde fragen, 

wer von Ihnen sich mit triefend Regen nasser Hose 

ins Wohnzimmer setzt und wartet bis die wieder trocken ist?

 

 

 

Ach, dann schert man seinen Hund im Herbst und Winter einfach nicht

und bürstet ihm auch nicht die Unterwolle aus?

So so... zwei, drei Mal am Tag raus und den Rest des Tages ins

wohnungswarme Körbchen...

...mit den Fellmassen.

Der Hund, der bei Regen, Schnee und Kälte

draußen ohne Mantel nicht friert,

fühlt sich in der warmen Wohnung

mit Sicherheit nicht wohl! 

 

 

 

 

Lieber drei Mal im Winter mit dem Hund zum Arzt 

wegen einer Mandelentzündung, 

statt ein Mal in den Futterladen, 

um einen - nicht zwangsweise pinken - Hundemantel zu kaufen? 

 

 

 

Während Herrchen dick eingemummelt mit Regenschirm 

im kühlen Novemberwetter steht, 

muss sein Jack Russel zitternd und ungeschützt 

neben ihm ausharren, 

weil man lieber in den nächsten Restaurantbesuch investiert, 

als in Schutzbekleidung für den Hund? 

 

 

 

Wenn die Beine und die Rute mal nass werden, 

ist das keine so große Sache, 

aber zumindest der Körper sollte doch geschützt sein.

Alternativ kann man sich auch nach jedem feuchten Gassigang 

hinstellen und Fiffi trocken föhnen.

Das ist dann nicht ganz so peinlich, 

sieht ja keiner. 

 

 

 

Wölfe ohne ausreichend Unterwoll- und Abperlschutz 

"sortiert" die Natur ganz im Sinne Darwins einfach aus, 

was wir für unsere Hunde gerade nicht wollen, 

haben wir sie doch mühsam aus dem Wolf herausgezüchtet.

Rassehunde und Mixe sind letztlich "Kunstprodukte" des Menschen, 

die unseres Schutzes bedürfen. 

 

 

 

Und dennoch höre ich immer wieder Sätze wie: 

"Nein, mit Mäntelchen geht mein Mann doch nicht mit Benny Gassi!"

Sehr beliebt auch: 

"Ach, der friert gar nicht so..."

Hin und wieder ein peinlich berührtes: 

"Aber so ein Mantel ist doch ganz schön affig."

Ähm... nö.

 

 

Selbst manche Zughundesportler schützen ihre Huskys mit Mänteln, 

wenn diese eine Ruhephase haben, und 

sind empört darüber,

dass gerade auch wir "Liebhaber-Hundehalter" 

unseren Tieren diese Annehmlichkeit verweigern, 

denn größere trockene Kälte, 

fühlt sich oft weniger kalt an, 

als unsere nasse, windige Kälte.

Da ist ein Schutz nicht peinlich, 

sondern angebracht.  

 

 

Dass man seinen Hund im Sommer

nicht so einfach im Auto sitzen lassen sollte, 

ist mittlerweile durch sehr schlimme Berichte über 

verendete Tiere ins Bewusstsein sehr vieler Halter gedrungen.

Ein Auto kann jedoch bei entsprechenden Umgebungstemperaturen

auch ziemlich schnell auskühlen, 

was einem im Auto wartenden Hund, 

der sich dort mangels Bewegung nicht warm halten kann, 

ebenfalls sehr zusetzen kann. 

Auch hier muss ein vernünftiger Schutz des Tieres 

niemanden vor Scharm erröten lassen. 

Schämen sollten sich lieber die, 

denen die Befindlichkeit des Hundes egal

oder ein ausreichender Schutz zu "kindisch" ist. 

 

 

Auch super angesagt,

zwischen Sommer und Winter strikt zu trennen.

„Nein, aber im Sommer doch nicht.“

Nun ja, bei 25 – 35 Grad durchaus okay.

Aber beklagen wir uns nicht ständig über

einen viel zu kalten, viel zu nassen Sommer?

Und nur weil die Kleiderordnung den Mantel nur im Winter erlaubt,

muss Waldi frohen Mutes bei herbstlichen Temperaturen

durch den „Sommer“-Regen spazieren?

Der macht auch im Sommer nass…

und bei unter 20 Grad haben wir selbst im sommerlichen Regenschauer 

einen Regenschirm oder anderen Regenschutz dabei…

oder trägt man Regenschirm auch nur ab Herbst? 

 

 

 

 

Ein bisschen mehr Selbstbewusstsein des Hundehalters 

wäre schon schön, 

denn es geht um das Wohl seines besten Freundes 

und nicht darum, was wohl die anderen denken!

 

 

 

 

Es darf einfach nicht sein, 

dass die Eitelkeit des Menschen 

dem Wohl des Hundes entgegen steht. 

 

 

 

Und damit ein klares

"Ja, natürlich!"

zum Hundemantel 

!

 

 

 

cool

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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